Echtes Gold: Prüfung statt Bauchgefühl
Wolframkerne, getürkte Prägungen, nachgemachte Siegel: Fälschungen sind selten, aber sie existieren. Worauf es beim Prüfen wirklich ankommt.

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Erste Zeichen
Echtes Gold verrät sich zuerst über Details, die sich nur teuer fälschen lassen. Feinprägung, scharfe Kanten, korrekte Schrift, eine präzise geprägte Seriennummer bei Barren: Alles das ist bei einer Nachahmung aus Billigmetall schneller sichtbar als jede chemische Probe.
Auch das Gewicht hilft, denn Gold ist schwer. Ein Barren fühlt sich für seine Größe deutlich schwerer an als ein Stück Stahl oder Messing. Wer genau prüfen will, vergleicht Gewicht und Maße mit den offiziellen Herstellerangaben.
Die beste Prüfung findet nicht zu Hause statt, sondern im Tresor eines geprüften Händlers.
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Hausmittel und ihre Grenzen
Magnete, Reibtests und Säureproben kursieren als schnelle Checks. Der Magnet weist zumindest Eisenanteile nach, alles andere ist trügerisch: Moderne Fälschungen nutzen Wolfram, dessen Dichte der von Gold fast exakt entspricht. Gegen einen professionell gearbeiteten Kern hilft kein Haushaltstrick.
Verlässlich wird es erst mit Gewicht und exakten Maßen zusammen, mit einer Dichtemessung oder mit Ultraschall- und Röntgenfluoreszenzgeräten, wie sie Händler und Prüfstellen benutzen.
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Worauf es wirklich ankommt
Der wirksamste Schutz findet vor dem Kauf statt. Geprüfte Händler, Originalverpackung mit versiegeltem Zertifikat, Hersteller mit LBMA-Zulassung und eine schriftliche Rücknahmezusage nehmen das Prüfrisiko weitgehend aus der Transaktion.
Wer auf dem Zweitmarkt kauft, sollte Barren nur mit unversehrtem Siegel und nachvollziehbarer Herkunft kaufen. Und wer Zweifel hat, lässt die Prüfung gegen eine kleine Gebühr bei einem unabhängigen Prüfer machen. Diese Gebühr ist die billigste Versicherung, die der Goldmarkt kennt.
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Allgemeine Information, keine Empfehlung eines Prüfers oder Händlers. Keine Anlageberatung.
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